
CHF 7’904 pro Quadratmeter. Das ist der aktuelle Durchschnittspreis für Schweizer Immobilien im Februar 2026. Für Martin aus dem Kanton Zürich, der sein Einfamilienhaus verkaufen möchte, sagt diese Zahl allein wenig aus. Er hat 2010 gekauft, und heute steht er vor der Frage: Was ist mein Haus wirklich wert? Die Antwort liegt nicht in einer einzelnen Zahl, sondern in der Entwicklung über 25 Jahre – und genau diese Daten liefert RealAdvisor auf Knopfdruck.
Wichtiger Hinweis
Dieser Inhalt dient ausschliesslich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für individuelle Immobilienentscheidungen konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Immobilienexperten oder Finanzberater.
- Durchschnittspreis 2026: CHF 7’904/m²
- 25-Jahre-Wachstum: +104.8% (Wohnungen), +89% (Häuser)
- Teuerster Kanton: Genf (CHF 13’209/m²)
- Günstigster Kanton: Solothurn (CHF 5’928/m²)
Schweizer Immobilienpreise 2026: Wo steht der Markt nach 25 Jahren Wachstum?
+104.8%
Preissteigerung bei Eigentumswohnungen in 25 Jahren
Wer 2001 eine Eigentumswohnung in der Deutschschweiz gekauft hat, sitzt heute auf einer Verdoppelung seines Einsatzes. Rein rechnerisch. Die Realität sieht differenzierter aus. Gemäss IAZI-Preisindizes Q4 2025 verzeichnete der Eigenheimmarkt 2025 ein Jahreswachstum von 3.7%. Das klingt moderat – aber über 25 Jahre summiert sich das zu jenen +104.8% bei Wohnungen.
Einfamilienhäuser liegen mit +89% etwas darunter. Warum dieser Unterschied? Die Nachfrage. In Zürich, Zug oder Basel-Stadt wollen immer mehr Menschen zentral wohnen. Häuser stehen oft in der Agglomeration. Wohnungen im Stadtzentrum.
Kurze Rechnung. Ein Kaufpreis von CHF 500’000 im Jahr 2001 entspricht heute rund CHF 1’020’000 bei einer Eigentumswohnung. Bei einem Einfamilienhaus wären es etwa CHF 945’000. Das ist die Theorie.
In meiner Beratungspraxis beobachte ich häufig, dass Eigentümer ihren Kaufpreis von vor 15 Jahren direkt mit heutigen m²-Preisen vergleichen – ohne Inflation oder Renovationsbedarf einzurechnen. Das führt regelmässig zu einer Überschätzung von 10-20%. Diese Beobachtung ist auf die Deutschschweiz begrenzt und variiert je nach Objektzustand und Mikrolage.
Laut Marktprognose 2026 von Wüest Partner erwartet der Markt für 2026 weitere Anstiege: +2.8% bei Eigentumswohnungen und +3.1% bei Einfamilienhäusern. Der SNB-Leitzins bleibt bei 0%. Das bedeutet: günstiges Geld, hohe Nachfrage, stabile Preise. Zumindest kurzfristig.

Was RealAdvisor über die Preisentwicklung verrät
Die historischen Preisdaten allein beantworten nicht, was Ihre konkrete Immobilie heute wert ist. Ein Durchschnittswert von CHF 8’315/m² für Eigentumswohnungen hilft wenig, wenn Ihr Objekt in einer anderen Mikrolage steht, einen anderen Bauzustand hat oder schlicht andere Merkmale aufweist. Genau hier setzt RealAdvisor an.
So funktioniert die KI-Bewertung: RealAdvisor kombiniert aktuelle Marktdaten aus allen 26 Kantonen mit einer KI-gestützten Analyse. Das Ergebnis: Eine individuelle Bewertung in rund 3 Minuten – ohne Termin, ohne Maklerbesuch. Kostenlos.
Die Plattform aggregiert Daten von rund 20’000 Häusern und 24’000 Wohnungen, die aktuell auf dem Schweizer Markt angeboten werden. Das ist keine Stichprobe. Das ist der Markt. Die Preisentwicklung über 25 Jahre fliesst ebenso in die Bewertung ein wie aktuelle Transaktionsdaten.
Meine Empfehlung für Eigentümer: Nutzen Sie RealAdvisor als erste Orientierung, bevor Sie einen Makler kontaktieren. Sie verstehen dadurch, wo Ihr Objekt im Marktvergleich steht – und können Maklereinschätzungen kritisch hinterfragen. Wer ohne Vorwissen in ein Beratungsgespräch geht, ist dem Gegenüber ausgeliefert.
Für Eigentümer bedeutet das konkret: Sie erhalten sofort eine datenbasierte Einschätzung, die auf über 25 Jahren Preisentwicklung und aktuellen Transaktionsdaten basiert. Nicht auf Bauchgefühl eines Maklers, der Ihnen etwas verkaufen will.
Wohnungen vs. Häuser: Unterschiedliche Entwicklungen verstehen
+104.8% bei Wohnungen. +89% bei Häusern. Diese 15-Prozentpunkte Differenz über 25 Jahre erzählen eine Geschichte, die viele übersehen.
| Kennzahl | Eigentumswohnungen | Einfamilienhäuser | Differenz |
|---|---|---|---|
| Medianpreis 2026/m² | CHF 8’315 | CHF 7’710 | +CHF 605 |
| Wachstum 25 Jahre | +104.8% | +89% | +15.8 PP |
| Wachstum 1 Jahr | +3.1% | +3.1% | ±0 |
Warum sind Wohnungen stärker gestiegen? Drei Faktoren. Erstens: Urbanisierung. Immer mehr Menschen wollen in Städten wie Zürich, Bern oder Basel wohnen. Einfamilienhäuser stehen selten im Stadtzentrum. Zweitens: Demografie. Kleinere Haushalte bedeuten mehr Nachfrage nach kompakten Wohnungen. Drittens: Knappheit. In Innenstädten wird kaum mehr gebaut. Was knapp ist, steigt im Preis.
Wer aktuell den Chancen für Käufer und Investoren auf dem Schweizer Markt nachgeht, sollte diese Dynamik verstehen. Wohnungen in Stadtnähe werden voraussichtlich weiter stärker steigen als Häuser in der Peripherie.
Fallbeispiel: Thomas aus dem Kanton Zürich
Ich habe letztes Jahr Thomas beraten, 52, Ingenieur. Er wollte sein 1998 gekauftes Einfamilienhaus für CHF 1.8 Mio. ansetzen. Seine Rechnung: Kaufpreis plus 25 Jahre Wertsteigerung plus eigene Renovationen. Das Problem: Er hatte nur die Durchschnittspreise der Region verglichen, nicht den effektiven Zustand seines Hauses. Nach professioneller Bewertung: realistischer Preis CHF 1.55 Mio. – wegen Renovationsstau bei Heizung und Dach.
Was Thomas übersehen hatte: Durchschnittswerte inkludieren kernsanierte Objekte und Neubauten. Sein Haus von 1998 war nicht vergleichbar. Ein häufiger Fehler, den ich sehe.

Die kantonalen Unterschiede verstärken diesen Effekt. Genf führt mit CHF 13’209/m² für Wohnungen, gefolgt von Zug (über CHF 16’000/m² in Toplagen). In der Deutschschweiz liegen Zürich und Zug an der Spitze. Die günstigsten Kantone sind Solothurn (CHF 5’928/m²) und Jura. Laut BFS-Mitteilung vom Februar 2026 wird das Bundesamt ab Dezember 2026 erstmals Transaktionsdaten aus Grundbüchern veröffentlichen – das wird die Datenbasis für solche Vergleiche noch präziser machen.
Ihre Fragen zu Immobilienpreisen und Marktentwicklung
Wie viel kostet der Quadratmeter in der Schweiz 2026?
Der durchschnittliche Immobilienpreis in der Schweiz beträgt im Februar 2026 CHF 7’904 pro m². Der Medianpreis für Eigentumswohnungen liegt bei CHF 8’315/m², für Einfamilienhäuser bei CHF 7’710/m². Diese Werte variieren stark nach Kanton: von CHF 5’928/m² in Solothurn bis CHF 13’209/m² in Genf.
Wie stark sind die Immobilienpreise in 25 Jahren gestiegen?
Eigentumswohnungen sind in 25 Jahren um +104.8% gestiegen, Einfamilienhäuser um +89%. Das bedeutet: Eine Wohnung, die 2001 CHF 400’000 kostete, ist heute rund CHF 820’000 wert – vorausgesetzt, Zustand und Lage sind vergleichbar.
Welcher Kanton hat die höchsten Immobilienpreise?
Genf führt mit CHF 13’209/m² für Eigentumswohnungen, gefolgt von Zug (über CHF 16’000/m² in Toplagen). In der Deutschschweiz liegen Zürich und Zug an der Spitze. Die günstigsten Kantone sind Solothurn (CHF 5’928/m²) und Jura.
Was ist der Unterschied zwischen Median- und Durchschnittspreis?
Der Medianpreis ist der mittlere Wert aller Transaktionen – 50% der Objekte sind teurer, 50% günstiger. Der Durchschnitt wird durch Luxusobjekte nach oben verzerrt. Für realistische Einschätzungen ist der Median aussagekräftiger. Bei Schweizer Wohnungen: Median CHF 8’315/m², Durchschnitt CHF 7’904/m².
Wie kann ich meine Immobilie kostenlos bewerten lassen?
RealAdvisor bietet eine KI-gestützte Immobilienbewertung in rund 3 Minuten – kostenlos und ohne Maklertermin. Sie geben Ihre Objektdaten ein und erhalten eine datenbasierte Einschätzung, die auf aktuellen Marktdaten und 25 Jahren Preisentwicklung basiert.
Und jetzt? Durchschnittspreise sind ein Startpunkt, kein Endpunkt. Sie zeigen, wo der Markt steht. Nicht, was Ihr Objekt wert ist. Die 25-Jahres-Entwicklung gibt Kontext. Aber Ihr Haus, Ihre Wohnung hat individuelle Merkmale.
Bevor Sie einen Makler beauftragen oder ein Angebot machen: Holen Sie sich eine datenbasierte Einschätzung. RealAdvisor liefert diese in 3 Minuten. Kostenlos. Danach wissen Sie, wo Sie stehen.
Ihr nächster Schritt
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Aktuelle Marktdaten für Ihren Kanton prüfen
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Eigene Immobilie mit KI-Tool bewerten lassen
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Renovationsbedarf realistisch einschätzen – vor dem Maklergespräch
Hinweise zu Marktdaten und individueller Bewertung
- Durchschnittspreise ersetzen keine individuelle Immobilienbewertung
- Regionale und objektspezifische Faktoren können erheblich abweichen
- Historische Entwicklungen garantieren keine zukünftigen Trends
Für verbindliche Einschätzungen konsultieren Sie einen Immobilienbewerter, Notar oder qualifizierten Finanzberater.